Cat Guide
unsere Katzen Anleitung
unser Katzen Guide verfasst aus unseren Erfahrungen, für dich, zum nachlesen.
Hier erfährst du alles rundum Katzen & Kitten und was noch so wichtig ist.
Warum Kitten eines Wurfes so unterschiedlich sind
Viele Menschen wundern sich, warum Kitten aus ein und demselben Wurf so unterschiedlich sein können. Das eine ist kräftig, laut und ständig an der Milchbar, ein anderes wirkt schwächer, kleiner oder braucht länger, um mitzuhalten. Schnell entsteht die Sorge, dass etwas nicht stimmt. Doch genau hier liegt ein weit verbreiteter Irrtum: Katzenbabys sind nicht alle gleich gezeugt. Im Gegensatz zu uns Menschen werden Katzenbabys nicht gleichzeitig befruchtet. Die Befruchtung erfolgt nacheinander. Katzen haben zwar mehrere Eizellen gleichzeitig verfügbar, weshalb die meisten Babys eines Wurfes sehr nah beieinander liegen, doch es kommt immer wieder vor, dass ein oder zwei Kitten später befruchtet werden (Superfekundation). Diese Babys kommen dann zwar zur gleichen Zeit zur Welt, sind aber entwicklungstechnisch jünger. Man kann sie sich vereinfacht wie kleine Frühchen vorstellen. Das bedeutet nicht automatisch, dass sie krank sind. Sie starten schlicht mit einem Nachteil. Genauso gibt es das Gegenteil: extrem kräftige Kitten. Diese Babys waren früh befruchtet, gut versorgt und haben von Anfang an einen Entwicklungsvorsprung. Sie sind oft dominant, drängen Geschwister ab und wirken besonders vital. Beides ist normal. Wichtig ist, diese Unterschiede zu erkennen und richtig einzuordnen. Nicht jedes schwächere Kitten muss separiert werden, und nicht jedes starke Kitten ist „zu grob“. Die Natur hat diese Unterschiede einkalkuliert. Zu frühes Separieren kann mehr Schaden anrichten als Nutzen, weil Wärme, Geruch und Nähe der Geschwister fehlen. Gleichzeitig darf ein zu schwaches Baby auch nicht sich selbst überlassen werden. Es braucht Fingerspitzengefühl und Erfahrung. Fazit: Nicht jeder Wurf entwickelt sich gleich. Und nicht jedes Kitten startet mit den gleichen Voraussetzungen ins Leben. Das ist keine Fehlentwicklung, sondern Biologie.
Ein ungewöhnlicher Fall von Durchfall
Dieser Artikel ersetzt nicht die Unterstützung vom Tierarzt. Bitte behandelt eure Katzen nicht selbst. Wenn man so viel mit Katzen zu tun hat wie wir, wiederholen sich Themen immer wieder, dazu gehört auch Durchfall. Wir haben schon viele Ursachen kennengelernt und auch erklärt. Doch dieser Fall war anders. Kaum bei den neuen Besitzern angekommen und ins neue Zuhause gezogen, dauerte es nur wenige Tage, bis das Kitten starken Durchfall bekam. Die neuen Katzeneltern berichteten von extrem üblem Geruch und davon, dass das Baby es kaum rechtzeitig aufs Katzenklo schaffte. Der erste Weg führte natürlich zum Tierarzt. Es wurde auf Würmer, Parasiten und gängige Erreger getestet, ohne Ergebnis. Das Kitten bekam darmberuhigende Mittel gespritzt, doch der Zustand besserte sich nur kurz und verschlechterte sich danach wieder. Verzweifelt und ratlos meldeten sich die neuen Besitzer erneut bei uns und fragten, ob wir so etwas schon einmal erlebt hätten. Und ja! leider kannten wir genau diesen Fall. Mehr noch: Wir wussten sogar, woher er kommen konnte. Der entscheidende Hinweis war der Katzen Trinkbrunnen. Viele wissen nicht, dass es bei Katzenbrunnen nicht ausreicht, den Brunnen regelmäßig auszuwaschen und den Filter zu tauschen. Was kaum jemand sagt: In der Pumpe selbst lagern sich mit der Zeit Bakterien ab. Diese Bakterien sind für sich genommen meist harmlos, doch im feuchten Milieu eines Trinkbrunnens können sie sich massiv vermehren. Gelangen diese Keime dauerhaft in den Magen-Darm-Trakt eines jungen Kittens, kann genau das zu starkem, übel riechendem Durchfall führen. Besonders tückisch: In normalen Kotuntersuchungen tauchen diese Keime oft nicht sofort auf, weil niemand gezielt danach sucht. Als wir das Thema ansprachen, konnte der Tierarzt gezielt handeln behandeln und der Durchfall war kurzer Hand geheilt. Manchmal ist die Ursache ganz einfach. Manchmal denkt nur niemand daran.
Warum Liebe Leben rettet
Neugeborene Katzenbabys kommen nicht allein auf die Welt. Schon im Bauch der Mutter wachsen sie gemeinsam auf. Sie spüren Bewegungen, Tritte und Vibrationen und hören die Geräusche ihrer Geschwister. Dieses Miteinander endet nicht mit der Geburt, es ist die Grundlage für ihre ersten Erfahrungen im Leben. In den ersten Lebenswochen kennen Kitten nichts anderes als Körperkontakt. Sie liegen dicht an der Mutter und aneinander. Sie spüren Wärme, Herzschlag, Gewicht und Bewegung. Dieses Gefühl gibt Sicherheit und sorgt dafür, dass lebenswichtige Prozesse stabil ablaufen. Ein Baby, das plötzlich alleine liegt, verliert nicht nur Wärme, es verliert Verbindung. Genau wie bei menschlichen Neugeborenen ist Nähe kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis. Fehlt der Kontakt zu Geschwistern oder zur Mutter, reagiert der Körper mit Stress. Babys werden unruhig, schreien schrill oder ziehen sich völlig zurück, beides sind Alarmsignale. Stress beeinflusst Verdauung, Kreislauf und Immunsystem direkt und kann lebensbedrohlich werden. Geschwister helfen sich gegenseitig. Sie halten sich warm, regulieren gemeinsam ihre Temperatur und geben sich Halt und Nähe. Ein einzelnes Baby muss all das alleine leisten, etwas, wozu es biologisch nicht in der Lage ist. Da wir uns auf neugeborene Findelkinder spezialisiert haben, arbeiten wir mit Ammenkatzen. Diese Katzen haben selbst Babys und übernehmen einen Teil der mütterlichen Aufgaben für ein fremdes Kitten. Über Geruch, Wärme und direkten Kontakt wird das Findelkind in die Gruppe integriert und in der Regel problemlos angenommen. Trotzdem wird das Findelkind weiterhin von uns per Hand zugefüttert. Nicht, weil die Amme es nicht könnte, sondern um sie nicht zu überlasten und sicherzustellen, dass jedes Baby ausreichend versorgt wird. So verbinden wir natürliche Nähe mit gezielter Unterstützung. Zusätzlich legen wir die Babys regelmäßig an uns, in die Nähe unseres Herzens. Durch Körperkontakt, Herzschlag und Nähe geben wir Sicherheit und können Vitalschwankungen besser wahrnehmen, besonders bei sehr schwachen oder spät entwickelten Babys. Katzenbabys sind keine Einzelwesen. Sie sind von Anfang an auf Gemeinschaft ausgelegt. Wer sie großzieht, trägt Verantwortung nicht nur für ihren Körper, sondern auch für ihre Seele.
Warum neugeborene Kitten nicht allein Pipi und Kot absetzen können
Neugeborene Katzenbabys können ihre Blase und ihren Darm nicht selbstständig entleeren. Dieser Vorgang ist in den ersten Lebenswochen nicht reflexgesteuert, sondern wird ausschließlich durch die Katzenmama ausgelöst. In der Natur leckt die Mutter nach jeder Mahlzeit den Bauch- und Genitalbereich ihrer Babys. Dieser Reiz sorgt dafür, dass Urin und Kot abgesetzt werden. Fehlt die Mama, fehlt auch dieser lebenswichtige Impuls. Bei der Handaufzucht muss dieser Vorgang nach jeder Fütterung ersetzt werden. Dazu eignet sich ein weiches, leicht angefeuchtetes Tuch, ein Wattepad oder etwas Küchenpapier. Mit sanften, kreisenden Bewegungen wird der Bereich zwischen After und Genital stimuliert. Dabei ist kein Druck nötig. Es geht nicht um Reiben, sondern um Nachahmen der mütterlichen Pflege. Ein gesundes Kitten setzt bei fast jeder Stimulation Urin ab. Der Kot kann, je nach Alter und Verdauung, auch nur ein- bis zweimal täglich kommen. Wichtig ist, dass er regelmäßig kommt. Bleibt der Kot über längere Zeit aus, kann das schwerwiegende Folgen haben (Achtung der Kot eines Babys ist durch die Milch Fütterung Gelb). Kann ein Baby keinen Urin oder Kot absetzen, staut sich dies im Körper. Die Folgen reichen von Schmerzen über Appetitlosigkeit bis hin zu Vergiftungserscheinungen. Viele Kitten trinken dann schlechter, wirken plötzlich ruhig oder bauen rapide ab, oft ohne dass sofort erkannt wird, wo das eigentliche Problem liegt. Auch die Beobachtung ist entscheidend. Sehr harter Kot, starkes Pressen, ungewöhnliche Verfärbungen oder völliges Ausbleiben der Ausscheidung sind Warnzeichen und sollten ernst genommen werden. Wichtig ist auch: Ausscheidung anregen ist kein optionaler Schritt und kein Zusatz zur Fütterung. Es ist ein fester Bestandteil der Handaufzucht. Wird dieser Punkt vergessen oder unterschätzt, kann selbst ein gut gefüttertes und warm gehaltenes Kitten sterben.
Warum wir manche Babys trotzdem nicht aufgeben
Es gibt Babys, bei denen sehr früh gesagt wird: Das wird nichts. Zu schwach, zu klein, zu spät gefunden. Prognosen sind schnell gestellt, oft aus Erfahrung, manchmal aus Statistik. Und ja, es gibt Situationen, in denen man akzeptieren muss, dass ein Körper nicht lebensfähig ist. Auch das gehört zur Verantwortung. Wir geben manche Babys trotzdem nicht auf, weil wir gelernt haben, genauer hinzusehen. Nicht allein auf Zahlen, Gewichte oder Tabellen, sondern auf Reaktionen. Auf Willen. Auf das, was zwischen den Messwerten liegt. Dabei arbeiten wir eng mit unserem Tierarzt zusammen. Nicht nur fachlich, sondern aus einem gemeinsamen Grundverständnis heraus. Wir sehen Tiere ganzheitlich, als Lebewesen mit Körper, Seele und eigenem Willen. Und ein Satz, den er immer wieder sagt, hat sich über die Jahre bestätigt: Was leben will, das lebt. Und was sterben will, das stirbt. Diese Regel gilt nicht nur für alte oder kranke Tiere. Sie gilt auch für Neugeborene. Ein Baby, das trinken möchte, das auf Wärme reagiert, das Nähe sucht oder sich anspannt, wenn man es berührt, zeigt Lebenswillen. Und solange dieser Wille da ist, gehen wir den Weg weiter, unabhängig von Prognosen. Genauso ehrlich müssen wir aber auch sagen: Wenn ein Baby nicht mehr will, dann will es nicht. Das zeigt sich nicht plötzlich, sondern schleichend. Es verweigert Nahrung, reagiert nicht mehr auf Nähe, zieht sich zurück. In diesen Momenten bedeutet Verantwortung nicht, den Tod hinauszuzögern. Das heißt nicht, dass wir aufgeben oder ein Baby sich selbst überlassen. Wir bieten Nahrung an, Wärme, Nähe und Unterstützung. Aber wir arbeiten nicht mit Zwang. Wir pressen keine Milch in ein Baby, das sie nicht mehr annehmen kann oder will. Denn das verlängert kein Leben, sondern oft nur das Leiden. Wir haben genauso viele Fälle erlebt, bei denen die Prognose schlecht war und das Baby trotzdem einen unglaublichen Willen gezeigt hat. Wir haben unbeirrt weitergemacht, Tag für Tag, trotz Zweifel und Zahlen. Und nicht selten ist aus einem angeblich aussichtslosen Fall ein starkes, gesundes Tier geworden. Diese Entscheidungen sind nie leicht. Sie sind leise, sensibel und tragen viel Verantwortung. Aber genau darin liegt unser Anspruch: nicht um jeden Preis zu handeln, sondern im Respekt vor dem Leben und vor dem Tod.
Was in keinem Lehrbuch steht – Teil 1
Durch unser intensives Pflegen und auch das Zusammenleben mit Katzen konnten wir ein Verhalten beobachten, das man so in keinem Ratgeber findet. Fühlt sich eine Katze extrem bedroht, wird von einer anderen Katze in die Enge getrieben und weiß sich nicht mehr zu helfen, greift sie zu einem letzten Mittel: Sie uriniert gezielt auf ihren „Feind“. Der Effekt ist verblüffend, denn der Angreifer ist davon so angewidert, dass er sofort von ihr ablässt und sich zurückzieht. Manche Katzen setzen sogar noch einen oben drauf und lassen zusätzlich Kot ab. Wenn man darüber nachdenkt, ist das eigentlich ziemlich schlau. Einen Feind nicht mit Kraft zu vertreiben, sondern mit Ekel. In der Natur zählt nicht Fairness, sondern Wirksamkeit und diese Strategie funktioniert offenbar sehr zuverlässig. Unsere Meinung dazu? Katzen wissen oft sehr genau, was sie tun. Und manchmal sind ihre Lösungswege deutlich pragmatischer, als wir Menschen es je wären. Wenn man ehrlich ist, könnte diese Methode auch für uns Menschen effektiv sein … schade nur, dass wir Hosen tragen.
Alle Männer sind gleich?
Als ich damals meinen Zuchtkater gesucht habe, fiel mir auf, dass er sich plötzlich immer wieder in irgendwelchen dunklen Ecken versteckte, während seine zwei Damen lautstark nach ihm riefen. Immer wieder machte ich mir Sorgen und stellte ihn extra zu seinen Frauen, damit sie sich wiederfinden konnten. Zumindest in meiner Vorstellung liefen sie sich im Sonnenuntergang mit offenen Armen entgegen. In der Realität dauerte es keine zwei Minuten, und mein Kater war schon wieder verschwunden. Ich verstand die Welt nicht mehr. Schließlich sagt man Katzen doch dieses primitive Verhalten nach, sich dauerhaft paaren zu wollen, sobald das Weibchen rollig ist. Doch dann fand ich meinen Kater wiede, versteckt hinter meinem Fernseher. In diesem Moment wurde mir klar: Er versteckte sich ganz bewusst vor seinen beiden Frauen, weil ihm das ganze schlichtweg zu viel war. Am Ende nennt man das wohl „freien Willen“. Ich musste schmunzeln und dachte mir nur: Wenn die Welt wüsste, dass selbst ein unkastrierter Kater manchmal einfach seine Ruhe haben will.
Was in keinem Lehrbuch steht Teil 2
Als uns einmal ein kompletter Wurf Kitten gebracht wurde, fiel uns auf, dass zwei der Kleinen stark gesabbert haben. Das beunruhigte uns im ersten Moment genauso, wie es wahrscheinlich auch euch jetzt beim Lesen beunruhigen würde. Das Sabbern hörte nach kurzer Zeit wieder auf. Als wir den Kitten später jedoch Schlecki geben wollten, eine Art Süßigkeit für Katzen, begann das Sabbern erneut, nur diesmal deutlich stärker. Es war fast schon schleimig, wie bei Slimy. Doch ist das gefährlich? Nein, ist es nicht. Im Gegenteil: Es ist sogar effektiv und in manchen Situationen wichtig. Durch dieses extreme Sabbern können Katzen verhindern, dass etwas in ihren Mund gelangt, was sie absolut nicht wollen. Selbst wenn man versuchen würde, unter Zwang etwas zu verabreichen, wäre es kaum möglich. Die Konsistenz und die Menge des Speichels verändern sich so stark, dass nichts im Maul bleibt. Also keine Sorge: Sollte deine Katze einmal sabbern wie Slimy, bedeutet das nicht automatisch Tollwut. Trotzdem gilt hier ganz klar: Sicherheit geht vor. Geh im Zweifel lieber zum Tierarzt und fass deine Katze zunächst nicht an. Lieber sagt dir ein Tierarzt einmal zu viel, dass es nur Sabber ist, als dass man etwas verharmlost und es am Ende doch ein Krankheitszeichen war.
Zwei Katzen ein Zuhause
Immer wieder hören wir den gleichen Rat, wenn es um die Zusammenführung einer zweiten Katze geht: Man solle beide Katzen am Anfang strikt trennen. Türen zu, getrennte Räume, langsames Annähern. Aus unserer Erfahrung ist dieses Vorgehen jedoch veraltet. Katzen wird dabei oft abgesprochen, dass sie verstehen, was um sie herum passiert. Dabei sind sie sehr empathisch und beobachten ihre Umgebung ganz genau. Unser Ansatz ist deshalb ein anderer. Wir tun von Anfang an so, als wäre es schon immer so gewesen, ganz ohne Zwang und ohne künstliche Trennung. Natürlich wird gefaucht. Das gehört dazu. Ein oder zwei Tage werden Grenzen getestet, Abstände eingehalten und Situationen eingeschätzt. Doch genau in dieser Zeit erkennt man fast immer, dass sich die Katzen langsam annähern. Sie lernen sich kennen, jede auf ihre eigene Art. Wichtig ist dabei nur eines: ruhig bleiben. Kein Eingreifen, kein Stress, kein ständiges Beobachten. Wer den Katzen vertraut und beiden gleichermaßen Aufmerksamkeit schenkt, wird oft überrascht sein, wie schnell aus zwei Einzelgängern ein gemeinsames Zuhause wird.
Das Problem mit den Hybrid Katzen
Wir können zwar nicht über alle Hybrid Katzen sprechen, da wir schlicht weg keine Erfahrung haben, aber über die Bengel Katze und das tun wir auch: Die Geschichte der Bengalkatze beginnt in den USA in den 1960er Jahren. Die amerikanische Genetikerin Jean Mill kreuzte Hauskatzen mit der Asiatischen Leopardenkatze. Der ursprüngliche Gedanke dahinter war nicht die Wildoptik, wie heute oft behauptet wird, sondern medizinische Forschung. Zu dieser Zeit wurde intensiv am Felinen Leukämievirus geforscht. Die Asiatische Leopardenkatze zeigte eine natürliche Resistenz gegen dieses Virus und man hoffte, diese Eigenschaft auf Hauskatzen übertragen zu können. Erst als diese Forschung durch die Entwicklung eines Impfstoffes an Bedeutung verlor, entwickelte sich aus diesen Linien die gezielte Zucht der Bengalkatze als eigene Rasse. Diese Herkunft wird heute häufig verzerrt dargestellt oder ganz weggelassen. Oft wird behauptet, Hybridkatzen seien grundsätzlich gesundheitlich belastet oder genetisch problematisch. Das entspricht nicht der Realität. Ab der fünften Generation gelten Bengalkatzen als vollständig domestizierte Hauskatzen. Sie sind menschenbezogen, alltagstauglich und bei verantwortungsvoller Zucht ausgesprochen robust. Die Lebenserwartung liegt häufig im Bereich von sechzehn bis zwanzig Jahren, also im oberen Bereich dessen, was bei Hauskatzen üblich ist. Hybrid bedeutet nicht krank. Hybrid bedeutet lediglich, dass die genetische Basis vielfältiger ist. Wenn bei Bengalkatzen oder anderen Hybridrassen gesundheitliche Probleme auftreten, liegt die Ursache fast immer nicht in der Hybridisierung selbst, sondern in der Art, wie gezüchtet wird. Krankheiten entstehen dort, wo ohne Wissen gezüchtet wird, wo keine medizinischen Untersuchungen stattfinden, wo nach Optik statt nach Gesundheit verpaart wird und wo Verantwortung durch Profit ersetzt wird. Diese Probleme sind nicht rassetypisch, sondern menschengemacht. Sie existieren bei vielen Katzenrassen und haben nichts mit dem Hybridursprung an sich zu tun. Hybridkatzen sind kein ethisches Problem an sich. Das Problem entsteht dort, wo Menschen ohne Fachkenntnis handeln, wo medizinische Grundlagen ignoriert werden oder wo Ideologie über Biologie gestellt wird. Eine gesunde Bengalkatze ist kein Produkt von Deformation, sondern das Ergebnis verantwortungsvoller Zuchtarbeit. Wer das ausblendet, schützt keine Tiere, sondern vereinfacht ein komplexes Thema auf Kosten der Wahrheit. Unser Fazit ist klar: Nicht die Hybridkatzen sind das Problem. Das Problem sind Menschen, die durch Fehlinformation, schlechte Zuchtpraxis oder ideologische Verzerrung Tiere zu Problemen erklären. Wissen, medizinische Kontrolle und Verantwortung schützen Leben, Pauschale Urteile tun es nicht.
BKH und EKH einfach erklärt
Die Begriffe BKH (rechts im Bild) und EKH (links im Bild) werden im Alltag oft durcheinandergeworfen oder falsch verstanden (Achtet dabei besonders auf die unterschiedlichen Kopfformen). Viele Menschen glauben, die Britisch Kurzhaar sei eine Art veredelte Hauskatze und die Europäisch Kurzhaar lediglich die einfache Variante davon. Tatsächlich unterscheiden sich diese beiden Katzen weniger durch ihren Charakter, sondern vor allem durch Zuchtstandard und Herkunft. Die Britisch Kurzhaar ist eine gezielt gezüchtete Rasse mit festgelegten körperlichen Merkmalen. Dazu gehören der runde, breite Kopf, der kräftige Hals, der kompakte Körperbau und das dichte, plüschartige Fell. Ihr Aussehen ist kein Zufall, sondern das Ergebnis kontrollierter Zuchtlinien, bei denen bestimmte Farben, Fellstrukturen und Körperformen bewusst erhalten wurden. Auch ihr Wesen gilt als ruhig, ausgeglichen und unkompliziert, was sie für viele Menschen zu einer beliebten Wohnungskatze macht. Die Europäisch Kurzhaar hingegen ist keine gezüchtete Rasse im klassischen Sinn, sondern die natürliche Hauskatze Europas. Sie entstand nicht durch gezielte Verpaarungen, sondern durch Generationen freier Vermehrung. Genau deshalb ist sie genetisch besonders vielfältig. Ihr Körperbau ist meist etwas sportlicher, die Brust oft breiter, der Kopf weniger rund und ihr Erscheinungsbild insgesamt variabler. Auch die Fellfarben sind bei der EKH breit gefächert, allerdings ohne die gezielten Einkreuzungen, die bei Rassekatzen üblich sind. Unser Fazit: Die BKH ist das Ergebnis gezielter Zuchtarbeit mit festem Standard. Die EKH ist das Ergebnis der Natur, vielfältig, individuell und nicht in ein festes Erscheinungsbild gepresst. Beide sind vollwertige Hauskatzen mit eigenen Stärken, Bedürfnissen und Persönlichkeiten.
die hypoallergene Katze
Immer wieder werden wir auf das Thema hypoallergene Katzen angesprochen, also auf die Katzenallergie. Häufig wird dabei angenommen, dass die Allergie durch die Haare selbst ausgelöst wird, da die Reaktion oft erst beim Kontakt mit dem Fell auftritt. Tatsächlich liegt die Ursache jedoch nicht in den Haaren, sondern in einem bestimmten Protein. Bei einer Katzenallergie reagiert der Körper in erster Linie auf das Protein Fel d 1. Dieses befindet sich im Speichel, in Hautschuppen und im Talg der Katze. Man kann es sich so vorstellen: Die Katze putzt sich, der Speichel gelangt auf das Fell, Haare lösen sich, kommen mit der Haut des Menschen in Kontakt und lösen die allergische Reaktion aus. Die Haare sind also nur der Träger, nicht der Auslöser. Im Internet werden bestimmte Katzenrassen als hypoallergen beworben. Gemeint ist damit, dass diese Tiere entweder weniger Fel d 1 produzieren oder weniger Haare und Hautschuppen verlieren. Zu diesen Rassen werden unter anderem Russisch Blau, Devon Rex, Balinesen, Orientalisch Kurzhaar, Cornish Rex und auch Bengalkatzen gezählt. Auch haarlose Katzen wie die Sphynx werden oft als Lösung dargestellt. Gerade hier zeigt sich jedoch die Problematik solcher Zuchtformen, da diese Tiere häufig unter massiven gesundheitlichen Einschränkungen leiden. In bestimmten Ausprägungen (so wie im Bild) gelten solche Zuchten als Qualzucht, unter anderem wenn essentielle Sinnesorgane wie Tasthaare fehlen. Aus unserer praktischen Erfahrung können wir klar sagen: Wer eine Katzenallergie hat, reagiert auch auf sogenannte hypoallergene Katzen. Die Reaktion fällt bei manchen Menschen äußerlich schwächer aus, bedeutet aber nicht, dass keine allergische Reaktion im Körper stattfindet. Sie wird lediglich weniger sichtbar. Inzwischen gibt es auch spezielles Futter, das angeblich die Produktion von Fel d 1 reduzieren soll. Wir sehen diese Entwicklung kritisch. Solche Produkte verändern nicht die Ursache der Allergie, können aber langfristig die Gesundheit der Katze beeinträchtigen, ohne dem Menschen eine echte Lösung zu bieten. Unser Fazit ist eindeutig: Es gibt derzeit keine Katze, die wirklich allergiefrei ist. Wer unter einer Katzenallergie leidet, sollte seine eigene Gesundheit ernst nehmen und sich nicht von Marketingversprechen leiten lassen. Der Wunsch nach einer Katze darf nicht auf Kosten der eigenen Gesundheit und schon gar nicht auf Kosten der Katze gehen.
Die neue Online Betrugsmasche!
Vor nicht so langer Zeit war das mal „gang und gebe“: Man sucht sich ein Kitten aus, reserviert dieses und zahlt an. Dann wenn das Baby das passende Alter erreicht hat, darf man es abholen. Genau dieses Verfahren haben sich die Betrüger ausgesucht, um ahnungslose Menschen im Internet zu betrügen. Mit gestohlenen Fake Bildern von Kitten die sie gar nicht haben, werden Facebook Beiträge in Gruppen, Facebook Business Seiten und sogar ganze Homepages bestückt. Die ahnungslosen Interessenten haben bisher keine Möglichkeit dieses auf Richtigkeit zu überprüfen und Fallen auf die Masche rein. Einer bekannten ist das passiert, mit Ausreden wie: Sie muss eine Anzahlung leisten, damit das Kitten erst geimpft werden kann, schickte sie über Apple Pay dem Betrüger Geld, schnell war der dann verschwunden und das Kitten gab es nicht. Auch andere die scheinbar Zuchtkatzen kaufen wollten, schicken die Anzahlung und merken dann das sie auf Betrüger reingefallen sind. Tatsache ist, es ist nicht notwendig eine Katze zu reservieren und anzuzahlen, wer sein Tier in gute Hände geben möchte, der benötigt nie Vorab das Geld. Auch eine Langzeit reservieren ist unangebracht, denn niemand weiß, ob die beiden Seelen auch zusammenpassen. Kurzum: Um sicher zu sein das du bei den richtigen bist, erkennst du immer daran, dass sie keine Langzeit Reservierung anbieten, niemals Geld vorab verlangen und du auch das Kitten besuchen kannst, ohne dich zum kauf zu verpflichten.
Katzen aus dem Ausland?!
Im ersten Moment haben wir immer den kleinen Helden in uns der sagt: ich kann helfen. Doch wenn wir uns mal so einen Beitrag in Facebook Gruppen ansehen, wo scheinbar wirklich 3 -4 Wochen alte Babys mit ihrer Mama jetzt sofort ein Zuhause suchen und zufällig nur mindestens 1500 km entfernt von uns sind, sollte eigentlich schon die Alarmglocken angehen. Grundsätzlich bekommen wir ja auch nicht die Babys im Alter von 3-4 Wochen, sondern es wird nur diese Niedlichkeit der Kitten genutzt, um mehr Aufmerksamkeit für diesen Beitrag zu bekommen. Dann als nächstes die Frage, ob das noch etwas mit dem Sinn des Tierschutzes zu tun hat, wenn ich Babys über 1500 km reisen lasse, statt sie in dem Land, ja vielleicht sogar deren Region zu vermitteln? Aber für uns ist am auffälligsten das der Ursprüngliche Beitrag erstmal 74-mal mit anderen Personen in Facebook verlinkt wurde. Das kennen wir persönlich nur wenn man an einem Fake Profil gekommen ist und man dann plötzlich eine Abnehm Werbung auf seinem Profil gepostet bekommen hat, weil man mit 80 anderen Leuten mit dem Beitrag verlinkt worden ist. Ob dieser Beitrag am Ende Echt oder Fake ist, wissen wir nicht, doch appellieren wir an alle mal zu überlegen wieviel Sinn das noch hat, solche kleinen Wesen so viele Strapazen anzutun und über die Kosten mal ganz abgesehen. Wir möchten noch darauf aufmerksam machen das zwar unser Beispiel ein Scam / Fake Post ist, aber es gibt auch seriöse Auslandstierschutz-Orgas.
Kennst du den Liger?
Kann ein Löwe mit einem Tiger ein Baby bekommen? Diese Frage wird uns bei unseren Schul-Projekten immer wieder gestellt und die Antwort ist: JA und er wird Liger genannt. Wenn ein männlicher Löwe mit einem weiblichen Tiger ein Baby bekommen, sehen sie auch genauso aus wie man sich das Vorstellt, ein gestreifter Tiger mit Löwen Mähne. Dabei gibt es schon an die 100 Stück auf der Welt. Dabei ist das keine Laune der Natur, denn in der freien Wildbahn würden sich die beiden Großkatzen nicht kreuzen, allein deswegen nicht, weil der Löwe aus Afrika kommt und der Tiger aus Indien. Daher entstehen solche Hybriden immer in Gefangenschaft und einer gezielten Verpaarung der beiden Katzenarten. Leider sind die Liger zum größten Teil unfruchtbar oder haben eine sehr verkürzte Lebenszeit, daher wird es keine neue Großkatzenart geben, sondern einfach nur besondere Babys sein. Im Übrigen hat der Mensch sich auch an andere Kreuzungen gewagt, wie z.B. Leoparden Männchen und Tiger Weibchen = Leotig oder aber Leoparden Männchen mit Jaguar Weibchen = Lepjag. Und was ist dann mit dem Panther? Das ist eigentlich ein schwarzer Jaguar oder aber schwarzer Leopard, auch Puma genannt und keine wilde Kreuzung aus verschiedenen Großkatzen, sondern nur die schwarze Version des Leoparden oder Jaguar.
Warum zeigen wir kein Katzenleid?
Es gibt Menschen, die uns kritisieren, warum wir nicht das Leid der Katzen zeigen. Grundsätzlich empfinden wir das als unangebracht uns aufzufordern, vereiterte Augen, gebrochene Beine oder aber auch mit Parasiten verseuchte Tiere zu zeigen, wenn ein Mensch den drang hat, solche Bilder zu sehen, dann wird er im Internet schnell fündig. Aber wir vom Katzen Kindergarten sind nicht nur für die Katzenbabys da, sondern auch für die Menschen Kinder, in form von Projekten, Praktika und Besuchen. Ich denke das ist an dieser Stelle dann selbsterklärend das wir unserem so jungen Publikum keine grausamen Bilder zeigen, sondern es altersgerecht erklären. Dazu kommt auch das wir die Botschaft vermitteln möchten das wir alle Bewohner dieser Welt sind und uns eine Welt teilen, deswegen sind wir alle miteinander verbunden und sollten uns auch um den nächsten kümmern. Wenn der nächste eine Katze ist, dann zeigen und erklären wir, was sie machen können, um dem Kitten zu helfen und einen guten Start in unserer Welt zu bieten. Unsere nächste Generation soll im positiven mit Katzen und Kitten umgehen können und aber auch nicht die Fehler ihrer Eltern und Großeltern wiederholen. Also helft dabei das aus unsere Welt eine bessere Welt wird so das es irgendwann mal keine so grausamen Bilder von Katzenleid mehr gibt.
Ist meine Katze ein Vampir?
Es ist erschreckend, wenn man es, das erste Mal selbst erlebt und gleichzeitig ist es das niedlichste, was wir je erlebt haben. Es gibt Kitten, die so früh von ihrer Mama getrennt wurden, das sie immer noch, auch weit über das Baby Alter hinaus, den drang nach nuckeln haben. Die meisten die jetzt von euch nicken und uns recht geben, kennen den berühmten Milchtritt, das dann so aussieht als würden sie die Flausche Decke massieren, doch das ganze gibt es auch extremer. Dann kommt die Katze zu dir, scheint an deinen Haaren zu riechen und du merkst nur noch, wie dein Hals nass wird und die Krallen einmassiert werden. Uns ist das nur aufgefallen als eins der Kinder zu uns sagte „ich glaube die Katze ist ein Vampir“. Keine Sorge, schmerzhaft ist das nicht für uns Menschen, wenn du das trotzdem nicht willst, dann lege doch deine Katze einfach auf eine kuschelige Decke, um ihr zu zeigen, wo sie ihr Bedürfnis ausleben kann. Aufjedenfall weißt du jetzt das das nichts Schlimmes ist und auch nicht bestraft werden sollte.
Warum findet man bei E Kleinanzeigen keine Kitten mehr?
Naja, so ganz stimmt das ja nicht- man findet schon welche, aber nur noch die Anbieter, die eine behördliche Erlaubnis dafür haben. Schnell merkt jeder, das ist ja so gut wie keiner, ja – das stimmt, deswegen dürfen auch nur noch Katzen ab 1 Jahr von Personen online gestellt werden die keine behördliche Erlaubnis haben. Dies dient zum Schutz der zukünftigen Kitten, denn wer eine behördliche Erlaubnis hat, der hat auch meistens Ahnung von Kitten und so kann man davon ausgehen das sie auch artgerecht gehalten und Groß gezogen wurden oder aber auch gezüchtet. Das heißt jetzt nicht das jeder Hobbyzüchter keine Ahnung von Katzen hat, wir kennen sehr wohl welche die uns locker das Wasser reichen können, aber auch diese haben die Möglichkeit eine behördliche Erlaubnis einzuholen um ihre Kitten bei E Kleinanzeigen anzubieten. Mit dieser neuen Reglung versucht man die schwarzen Scharfe, die tatsächlich wahllos vermehren und damit nur Profit machen möchten auszusortieren. Natürlich ist jede neue Regel noch ergänzungsbedürftig, aber es ist ein Anfang zum Schutze und wohle der Tiere, das wir Menschen keinen Missbrauch mit ihnen ausüben. Die Regel gilt übrigens auch für andere Tierarten wie zum Beispiel auch Reptilien und Hunden.
Katzen und unsere Kinder
Für uns gehören beide Zusammen! Doch es gibt auch Grenzen. Wenn du ein Kind hast das unter dem Schulalter (also unter 6 Jahren) ist, raten wir dir von einer Babykatze, wie wir sie haben, ab. (Tipp! Lieber eine erwachsene Katze, die dann dem kleinen Kind beibringt, was sie mag und was man lieber nicht machen sollte, da diese sich schon wehren kann) Wir können nicht von so jungen Menschen erwarten das sie verantwortungsbewusst mit Katzenbabys umgehen können. Auch wenn unsere Kitten schon von Anfang an, kein Problem mit Grobmotoriger haben und auch kleine Verhaltensfehler verzeihen, liegt es in der Natur, das unsere Menschen Kinder noch kein Gefühl für andere Lebewesen haben und so eine Gefahr darstellen. Haben die Kleinen, größere Geschwister, ist das vorteilhafter und damit kein Ausschluss Kriterium, denn meist haben die großen Geschwister, die kleinen besser im Blick als manch Elternteil (nichts für ungut). Wir laden immer gerne die ganze Familie, mit allen Kindern ein, um die bunten Persönlichkeiten selbst kennenzulernen. Auch wenn wir absolute Fans von Kindern sind, mussten wir erleben das es Kinder gibt, die meinen Babykatzen gegen die Scheibe zu drücken, wie Spiderman und aber auch die Kitten in unserem Spieltunnel einzusperren, da es scheinbar sehr lustig ist, wenn sie nirgendswo raus kommen, während die Eltern ohne Reaktion dabei zu gucken. Aber auch wurden wir von einer Familie überrascht mit 5 Kindern, im Alter von 3- 13 Jahren, die wirklich vorbildhaft alle wussten, wie man mit Babys umgeht, denen wir liebend gern zwei unserer Kitten anvertraut haben, Wir pauschalisieren nicht, sondern wir wollen jeden von euch persönlich kennenlernen und sagen dir dann, ob du bereit bist eine Katze von uns groß zu ziehen oder doch nochmal ein wenig dazu lernen musst.
Meine Katze hat Durchfall
Wusstest du das Katzen sehr emotional empfindlich sind? Das äußert sich gerne auch in Durchfall. Veränderungen wie: neues Zuhause, neuer Artgenosse, ungereinigtes Katzenklo. Futterumstellung, Menschen die zu grob mit der Katze umgehen usw. sind Grund genug das es der Katze durch den Magen geht. Auch sind Parasiten, Würmer oder Krankheit möglich. Wie auch zusätzliche Symptome wie Erbrechen und Fieber. !! Als erste Maßnahme ist es immer wichtig dem Tier genügend Wasser zur Verfügung zu stellen, denn jetzt brauch es viel Wasser, um den Durchfall entgegenzuwirken. !! Vereinbare am besten ein Termin beim Tierarzt, nur er kann beurteilen ob es sich um ein Stress Symptom handelt oder Parasiten/ Krankheit und kann dir gezielt helfen. !! Auch hat sich „Heilerde Magenfein“ ins Futter zu mischen, sehr bewährt, da es sehr viele Mineralien enthält, die das Tier durch den Durchfall verliert und gleichermaßen beruhigend auf Magen und Darm wirkt (ersetzt aber nicht den Besuch beim Tierarzt!). !! Gerade jetzt ist es sehr wichtig auf die Hygiene des Katzenklos zu achten! Es sollte öfter am Tag gereinigt werden, sowie auch Schmutzspritzer entfernt. Im Notfall einfach das ganze Klo entleeren, desinfizieren und neu befüllen. !! Auch achte darauf das deine Katze selber sich nicht voll macht, auch hier mit einem Waschlappen, sanft die Katze reinigen, damit sie sich das nicht selber ableckt und man eine evtl. Infektion voran treibt. !! Bitte schimpf und bestraf deine Katze nicht, wenn mal was daneben geht. Es ist wie bei uns Menschen das es auch mal nicht bis zum Klo reicht. Das macht dein Liebling nicht mit Absicht und wenn es den Durchfall überwunden hat, wird er sicherlich auch wieder fein aufs Katzenklo gehen.
Katzen und die schwangere Frau
Grundsätzlich sollte man im Hintergrund verstehen, dass in erster Linie die schwangere Frau, sich mit der Krankheit Toxoplasmose anstecken kann. Eine Erkrankung, die von Katzen auf Menschen übertragen werden kann. Steckt sich eine Frau in der Schwangerschaft das erste Mal mit diesem Erreger an, kann dies für das ungeborene Kind gefährlich sein, zu Fehlbildungen und Behinderungen führen. Die Übertragung erfolgt ganz einfach durch das Säubern des Katzenklos! Dabei entwickeln sich sogenannte Oozysten, eierartige Vorstadien des Parasiten. Mit dem Kot scheidet die Katze eine große Anzahl der Oozysten aus. Innerhalb eines Zeitraums von ein bis vier Tagen an der Luft, reifen sie und werden infektiös. Ansteckend sind die Oozysten dann einige Monate lang. Meist bemerken gesunde Menschen von der Ansteckung mit dem Erreger gar nichts und bleiben beschwerdefrei. Nur selten, in etwa neun von zehn Fällen, führt die Erkrankung zu grippeähnlichen Symptomen wie leichtem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie zu Müdigkeit. Also man merkt, die Symptome sind auch schnell zu verwechseln mit anderen Krankheiten. Das heißt jetzt nicht das alle Katzen diesen Erreger haben, doch ist er so gefährlich, dass wir keiner schwangeren Frau ein Kitten geben können. Achtung! Bei deinem Frauenarzt und Hausarzt kannst du dich auf Toxoplasmose testen lassen! Zumindest kann man so nachweisen, ob du schon immun gegen diese Krankheit bist oder nicht! (Ich selber die jahrelang Katzen pflegt, rettet, sogar kranke fremde Katzen versorgt, wurde schwanger und habe mich auf diese Krankheit testen lassen, mit der vollen Überzeugung ich sei immun dagegen und heraus kam, ich hatte noch nie Berührung mit dieser Krankheit).
Sind wir ein Tierheim?.....
Bis vor kurzen war es noch gang und gebe Babykatzen zu töten in dem man sie ertrank, da sie keine besondere Stellung in unserer Gesellschaft besitzen. Auch die gefundenen Kitten geplackt mit Krankheit, Parasiten wurden als nicht lebenswert angesehen. Manche Teile in unserer Gesellschaft betrachten sie schockierender Weise selber als Parasiten und Plage. So wurde der Katzen Kindergarten Obersdorf als erstes Kitten Findelhaus im Jahr 2022 gegründet, nach dem Vorbild des Mittelalterlichen Findelhauses. Als fachkundige tierheimähnliche Einrichtung, spezialisiert auf Katzenbabys von Geburt bis zur 12. Lebenswoche und Jungkatzen, versorgen wir zusammen mit unseren Amme Tieren die Kitten ganz nach ihren Bedürfnissen und schenken ihnen damit eine neue Chance auf Leben, das sie so zuvor nicht gehabt hätten. Wir können nicht ändern was in unserer Gesellschaft mit Katzen und der Verbreitung passiert. Aber wir können uns dafür aktiv einsetzen, die kleinsten davor zu bewahren dasselbe Schicksal wie ihre Eltern zu haben. Jeder darf seine Kitten bei uns abgeben, wir stellen keine Frage „Warum, Wieso, Weshalb“, denn unser Fokus bleibt bei der Versorgung der Kitten. Vorwürfe wird man nie von uns hören, denn wir bewundern alle die die Kraft haben ihre Katzen Babys uns anzuvertrauen. Die Versorgung mit medizinischen, bei Bedarf tierärztlichen und auch mit Liebe ist bei uns garantiert. Wir arbeiten mit dem Veterinäramt Amberg Sulzbach zusammen und sehen uns auch als Anlaufstelle, wenn eine Familie ein Katzenbaby adoptieren möchte.
Wie erziehe und „diszipliniere“ ich meine Katze?
Ich glaube das ist das wichtigste Thema, da immer noch sehr viel Irrglaube und grausame Weisen im Umlauf sind. Es gibt tatsächlich Menschen die ihre Katzen, ganz gleich ob Baby oder Erwachsene Katze zur Erziehung schlagen, Gegenstände nach ihnen schmeißen, mit Wasser bespritzen und weitere grausame Taten vollziehen. Und das Ergebnis? Das Vertrauensverhältnis zwischen Katze und Mensch ist gestört und die Katze erleidet einen großen Vertrauensverlust! Ja das wird sie! Also Hier unsere Tipps: 1. Tipp! Katzen können kaum weiter als 30 cm sehen, danach ist alles verschwommen, doch ihr Gehör ist so ausgezeichnet, dass sie noch kilometerweit eine Maus hören können. Um einer Katze zu zeigen, dass man etwas nicht will, sollte man sie auf frischer Tat erwischen und dann selber einen schrägen Ton von sich geben. Für die Katze ist das schrecklich, sie kann aber nicht den Ton mit uns in Verbindung bringen, aber sie lernt das, was sie tat nicht nochmal zu tun, weil es sonst diesen schrägen Ton wieder gibt. 2. Tipp! Sie spielt, sie kratzt, sie beißt, nicht aus Bosheit, sondern weil sie genauso mit Artgenossen spielen würde. Doch unsere Haut ist schnell verletzt. Also kann man der Katze klar machen, dass es das nicht bei uns Menschen machen darf, aber bei anderen Katzen schon? Ja das geht, und zwar mit folgendem Trick: Da wir viel mit kleinen Katzenbabys zu tun haben, kamen wir auch schnell vor dieselbe Situation, doch intuitiv begannen wir in dem Moment, wo das Baby und spielerisch Beißen wollte, sie anzupusten. "Puste als würdest du eine Spinne wegpusten wollen", genauso bekommen es alle unsere Helferkinder erklärt und sehe da, die kleinen spielen weiter, sind aber plötzlich ganz zart zu unserer Haut!
Grundausstattung fürs Baby
Wir können es nicht oft genug erwähnen: unsere Babys sind auf einem Bauernhof geboren worden Also was brauch dein Baby wirklich? • Katzenfutter mit mindestens 60% Fleischanteil ohne Getreide • sehr hochwertiges Trockenfutter (denk an den Sommer, da verdirbt dir schnell das Nassfutter) -Achtung, sehe dir unseren Guide Beitrag zur Ernährung an!- • Katzentoilette und Streu • Kokosmatte, um Krallen zu wetzen • die neuen Katzenbrunnen sind gar nicht so eine schlechte Idee, aber kein muss! • dein Lieblingsplatz auf der Couch • Viel Liebe und kuscheln. Und das wars Du willst Spielzeug für dein Baby? Knüll doch einfach Papier zu einer Kugel oder was unsere immer lieben, ist der leere Versandkarton gefüllt mit Stöcken aus dem Garten. Schlafen werden sie überall, wo du bist, denn sie lieben dich und in ihrer Natur, kuscheln Katzen immer gerne ganz dicht zusammen Klettern werden sie überall, wo sie klettern können, ganz gleich, ob du den schicken Katzenbaum gekauft hast oder das Highboard mit so toller Deko zum Entdecken einlädt. Kratzmatten und Co kann sinnvoll sein, aber wir haben nicht eine Katze erlebt, die dieses nutzt. Doch eine Kokosfußmatte, die man eigentlich für seinen lieben Balkon gekauft haben, zerlegen sie dir mit Genuss. Achte darauf das du mal die Legokiste gefüllt mit den Legosteinen mit einem Deckel abdeckst, wir haben schon erlebt, dass dieses schon ausreicht, um es mit dem Katzenklo zu verwechseln. Der Suppenteller oder die Kornflakes Schüssel wird bei uns zur Fressschüssel und das Regenwasser von draußen lieben sie viel lieber als das aus dem Wasserhahn. Also du siehst, back to the basics statt auf die Marketing Industrie reinzufallen.
Unser Geheimnis der Sozialisierung
Allgemein beschreibt der Begriff Sozialisierung den Prozess der Eingewöhnung in die Gemeinschaft unter Menschen und die Übernahme bestimmter Verhaltensanforderungen wie z.B. Stubenrein zu sein. Die meisten Katzenbabys sind im Freien in einem Bauernhof geboren worden und kennen bis zu dem Zeitpunkt, wenn diese zu uns kommen, auch nur alles rund um den Bauernhof. Bei uns lernen sie das erste Mal was ein Zuhause ist. Daher leben sie bei uns, in ihrem ersten Zuhause (Keine Käfige) so alle möglichst vieles neues, was für uns Menschen ganz normal ist. Sie erleben, was ein TV ist, Staubsauger, Boden wischen, Katzenklo, Katzenbrunnen und ganz viel Schmussi. Das Geheimnis unserer Sozialisierung sind unsere Kinder, die Nachbarskinder und Schulpraktikanten, im Alter von 6- 18 Jahren kümmern sie sich mit uns zusammen intensiv um die Babys. Dabei hat jeder von uns eine eigene Art mit ihnen umzugehen, von Grobmotoriker bis hin zur Schmußetante erleben die Kitten die Vielfältigkeit von uns Menschen. All dies was die Babys bei uns lernen, erlaubt es ihnen voller Vertrauen, Menschen auf ihre freundliche Art zu erleben und das prägt sie. So konnten wir auch alte seelische Wunden bei den Kitten manchmal wieder gut machen und hier geht jedes Baby als die offene liebe Kuschelkatze von uns fort. Deswegen sind unsere Aufklärungsgespräche, die wir mit jedem führen der eine Katze bei uns adoptiert, so wichtig. Denn wir erklären, wie man mit den Kitten richtig umgeht, sie gewaltfrei erzieht und welche Bedürfnisse sie haben und wie sie es zeigen. Denn die beste Sozialisierung bringt nichts, wenn der neue Mensch alles wieder kaputt macht! Bei Fragen wende dich an uns!
Ich hab eine Babykatze gefunden... was tun?
Im Frühjahr und Herbst werden in der Freiheit viele Katzenbabys geboren. Es kann vorkommen das durch einen Unfall die Katzenmama verstorben ist, der Hunger treibt dann die doch so kleinen Babys dazu, selbst nach Nahrung und Hilfe zu suchen. Daher unser 1. Tipp! Such im Umkreis des Fundortes von ca 300- 500 m, ob du noch mehr Babys findest, die meist aus Angst geräuschlos in einem Nest am Boden zusammen gekuschelt liegen. Verstehe: Nicht jedes Baby wird gesund geboren oder bleibt gesund. Wenn ein Baby gesundheitlich so stark angeschlagen ist, verjagt die Katzenmama das Baby, um den Rest des Wurfes zu schützen. Es klingt hart, ist aber die Natur (deswegen findet man sehr oft einzelne Katzenbabys unter 3 Wochen) Daher unser 2. Tipp! Gehe sofort mit dem Baby zum nächsten Tierarzt (oder direkt zu uns) und wärme es gut. Nur er kann dich genau beraten, ob das Baby gesund ist, gesund gepflegt werden kann und auch, was du jetzt genau tun musst, um es groß zu ziehen! Auch wenn du einfach das Baby bei einem Tierarzt abgibst und erklärst das du es gefunden hast, aber nicht behalten willst. Wird er dieses dir entgegen nehmen ohne das Kosten für dich entstehen! (das gilt auch für gefundene verletzte ausgewachsene Katzen). Auch wenn du es gefunden hast, aber nicht selber großziehen kannst, kommt hier unser Tipp 3! Du kannst das Baby auch zu uns bringen! Wir sind spezialisiert auf Katzenbabys von Geburt bis zur 12 . Lebenswoche. und Jungkatzen, wir beraten dich auch rund um Katzenaufzucht und sehr oft helfen wir auch bei der Grundausstattung, wenn du das Kitten noch mit Milch aufziehen musst. Also egal wie! Helfen und Handeln hilft!
Wie soll dein Baby heißen?
Grundsätzlich sind dir bei der Auswahl des Namens keine Grenzen gesetzt, dennoch solltest du einige wichtige Aspekte beachten.
Katzen vernehmen die menschliche Sprache nicht als Sprache / Wörter, sondern als Abfolge von Tönen und Klängen.
Deshalb eignen sich kurze Namen besonders gut. Katzen reagieren auf Namen mit einem langgezogenen „i-Laut“ darin, das liegt daran das Klänge / Töne, die am Ende hoch klingen, als positiv von Katzen empfunden werden.
Achtet doch selber mal auf das Mautzen deiner Katze: will sie etwas wie kuscheln oder fressen, dann Mautzt sie so, das es am Ende hoch klingt. Wird die Katze bedroht, ist ihr Mautzen tief und fällt am Ende im Klang ab!
Intuitiv nutzen die meisten sowieso diese Taktik. So benannte man die Katze „Black“ und ruft sie „Blacky“. Daher lass deiner Fantasie freien Lauf und nenne sie wie du sie nennen willst und versüß es mit einem i am Ende.
Bei uns im Katzen Kindergarten Obersdorf wählen stehts Kinder die Namen für die Katzen Babys aus. Von sämtlichen Schokoriegel Namen bis hin zu Filmfiguren Namen ist alles dabei. Ein ganz neuer Trend in der Teenie Altersgruppe ist, altdeutsche Namen zu verwenden, was wirklich sehr interessant klingt.
Hier die Best of Namen:
Herkules, Ron, Cora, Ted, Nox, Evie, Lou, Garfield, Sandy, Krabs, Twix, Snickers, Miau, Edith, Bruce, Cookie, Keks, Schmusi, Blacky, Snow, White, Karl, Gustaf, Tik, Tak, Liv, Linn, Peter, Punkt, Muffin, Red usw.
die ersten Tage im neuen Zuhause
Sehr oft haben die neuen gebackenen Katzeneltern die Sorge, wenn sie das erste Tagen die Babys bei sich haben, das die Kitten so viel schlafen und kaum etwas machen… Ja das war bei uns auch nicht anders! Jedem muss bewusst sein das es sich hier um extrem junge Babys handelt. Wie bei uns Menschen, ist die Hauptlebensaufgabe in dem Alter: • 80 % Schlafen • 10 % Spielen • 10 % Fressen Und das sieht dann folgenden Maßen aus: Das Baby wacht auf, frisst sich voll, spielt, klettert und erforscht, als würde es kein Morgen geben (ca. 30 -45 Minuten intensiv), frisst sich wieder den Bauch voll und legt sich hin zum Schlafen… paar Stunden später wiederholt sich das wieder. Babys ab der 8. Woche wechseln auch gerne zum Rhythmus, den ganzen Tag nur schlafen und nachts Halli Galli machen, denn es wird oft vergessen das Katzen eigentlich Nacht aktive Tiere sind, bis wir Menschen sie dann umerzogen haben. Aber du musst wissen das eine Katze egal ob Baby oder Erwachsen nicht wirklich schläft, sie würden sofort bei Bewegung und auch Krach aufwachen und nach dem Rechten sehen (auch wenn das nur bedeutet das sie die Augen öffnen und nur den Kopf heben und dann wieder einschlafen). Mach das deine Katze nicht und schläft so tief wie ein Mensch, sollte vielleicht doch mal der Tierarzt nach dem rechten schauen!
Impfen und Kastrieren
Der nächste wichtige Schritt folgt, sobald dein Kitten etwa acht Wochen alt ist. Ab diesem Zeitpunkt darf es die erste Impfung erhalten, was wir bereits für dich übernehmen. Bei der Adoption informieren wir dich genau darüber, in welchem Zeitraum die Folgeimpfung bei deinem Tierarzt erfolgen muss. Die Grundimmunisierung gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche gehört zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen in diesem Alter. Sie beginnt ab der achten Lebenswoche und wird im Abstand von vier Wochen zweimal durchgeführt. Gerade bei Kitten, die von Bauernhöfen oder aus unbekannten Haltungsbedingungen stammen, ist diese nachträgliche Immunisierung besonders wichtig, da sie zuvor keinem geregelten Impfschutz unterlagen. Über weitere mögliche Impfungen, wird dich dein Tierarzt aufklären. Impfungen schützen nicht nur das Tier selbst, sondern auch den Menschen. Einige Krankheiten können auf den Menschen übertragen werden und stellen ein ernstzunehmendes gesundheitliches Risiko dar. Verantwortung beginnt deshalb immer bei der Vorsorge. Mit etwa sechs bis acht Monaten kann deine Katze, die dann bereits jugendlich ist, kastriert werden. Dein Tierarzt informiert dich dabei ausführlich über den Ablauf, die Wundheilung und die entstehenden Kosten. In diesem Zusammenhang wird in der Regel auch der Mikrochip eingesetzt. Er dient der eindeutigen Identifikation deiner Katze und ist Voraussetzung, wenn ein Heimtierausweis für Reisen benötigt wird. Für den blauen EU Heimtierausweis ist außerdem eine gültige Tollwutimpfung erforderlich.
Rassekatze oder was bist du?
Alle unsere Babys werden uns vertrauensvoll überlassen. Grundsätzlich gelten diese Babys als "Hauskatzen" auch Europäisch Kurzhaar genannt. Auch besondere Maserung des Fells, kommt durch die Vermischung mit Rassekatzen zu Stande. Im Übrigen sind die privaten Anzeigen bei E.Kleinanzeigen und Quoka mit den Titeln EKH, BKH Mischling, Main Coon Mischling usw. am Ende auch nichts anderes als der verzweifelte Versuch von privaten Züchtern angebliche Rassekatzen zu überteuerten Preisen zu verkaufen. Doch letztlich sind sie nichts anderes als die Hauskatzen, die wir auch von den Landwirten / Bauernhöfen bekommen, denn da ist es auch normal das sich der unkastrierte Rasse Kater mit einer Hauskatze verpaart. Ob die Katze eine Hauskatze oder doch eine reinrassige Rassekatze ist, kann nur ein Tierarzt vom Fach feststellen! Bitte beachte das auch das Fell das länger absteht kein Indikator dafür ist, ob die Katze z.b. bei einem Main Coon Mix auch langes Haar bekommt, denn es wird oft verwechselt mit dem sogenannten Babyfell von Hauskatzen, die bis zur 12. Lebenswoche sehr lang abstehen und dann von allein abfallen. Auch Punkte sind kein Indikator für eine Bengal Katze, denn diese sind nicht einfach gepunktet, sondern haben um den Punkt eine farbliche Schattierung wie bei einem Leoparden. Die Natur ist einfach vielfältig und aufjedenfall können wir über unsere Babys immer sagen: Sie sind alle etwas ganz Besonderes!
Warum werden unsere Babys alle medikamentös behandelt?
Grundsätzlich sollte man verstehen das Tiere, die auf einem Bauernhof mit verschiedenen anderen Tieren zusammenleben, auch in Berührung mit Krankheitserreger und sogenannten Parasiten kommen. Deswegen müssen wir alle Babys vorsorglich gegen Würmer behandeln. Dazu kommt noch die Untersuchung von Parasiten die in den Augen, Ohren oder in Form von Flöhen und Zecken auf dem Fell sein kann. Auch können Katzen auf einem Bauernhof mit bakteriellem und viralem Krankheitserreger anstecken, die wir dann behandeln müssen. Alle Tiere sind grundsätzlich in einer 14-tägigen Quarantäne Zeit bei uns, damit vorhandene Erreger ausbrechen und wir sie dann tierärztlich und medikamentös behandeln können. Passiert in dieser Zeit nichts, werden die Kitten dann von Mitte bis Ende der Quarantäne Zeit dem Tierarzt vorgestellt, der einen Gesundheitscheck durchführt und bei Bestehen direkt die erste Impfung gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche verabreicht. Wir versuchen alles um die beste Behandlung und Vorsorge zu gewährleisten, doch eine Garantie kann niemand geben. Jeder neue Besitzer, bekommt von uns eine Liste mit den verabreichten Medikamenten, die er dann seinem neuen Tierarzt vorzeigen muss, um sicher zu sein, das keine Doppel Behandlung erfolgt und zum Schutz des noch so zerbrechlichen Lebewesens. Auch ist es sehr wichtig das Datum einzuhalten wo die Folgeimpfung gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche vom Tierarzt deiner Wahl verabreicht werden sollte.
Hat das Vor – oder Nachteile das die Babys so jung sind?
Zwischen der 8. Und 10. Woche sind die Babys schon soweit das sie alle Nassfutter zu sich nehmen und auch schon Stubenrein sind. Sie sind lebendig Spieler und erkunden neugierig ihre Umgebung. Mit neuen Situationen kommen sie sehr schnell klar, da sie wie sehr offen die Welt kennenlernen. Das hat den Vorteil, das sie sich sehr leicht in einem neuen Zuhause anpassen. Aber auch Artgenossen oder aber auch andere Tiere wie Hunde begegnen sie meist ohne Scheu und Vorurteile. (daher ist hier der Hund die große Gefahr!) Da sie in dieser wichtigen Prägezeit keine Mama mehr haben, muss der Mensch hier die besondere Rolle einnehmen und sich besonders intensiv mit dem Baby beschäftigen, wie auch dem Baby intensiv neue Möglichkeiten des Lernens schaffen. Das heißt: hier muss jeder ganz genau überlegen ob er auch die nötige Zeit hat, dem Baby das zu bieten was es wirklich brauch! Katzen sind keine Hamster, die einfach "da" sind, sondern sie sind vergleichbar wie Hunde, die bekanntlich mit Menschenkindern gleichgestellt werden. Man sollte Katzen NICHT allein halten, besonders wenn sie 8-10 Woche erst alt sind. Eine schon vorhandene Katze ändert nichts an dieser Feststellung, da diese Katze kein Mama oder Papa Ersatz sein kann. Kurzum: es hat Vorteile wenn das Kitten so jung ist, da es ohne Scheu und Vorurteile sehr leicht sich neuen Umgebungen anpassen kann. Für manche ein Nachteil: so junge Katzen brauchen immer ein Geschwisterchen an ihrer Seite das gleich alt ist!
Kann man auch ein Katzenbaby alleine halten?
Es ist schon eine Besonderheit so junge Katzenbabys bekommen zu können und dabei auch noch etwas Gutes zu tun. Doch ein so kleines Baby von 8- 10 Wochen allein zu halten, ist aus unserer Sicht nicht artgerecht und führt häufig zu Problemen. Es sollte sichergestellt sein, dass man die Möglichkeit hat direkt zwei Babys im selben Alter aufzunehmen. Doch auch hier spielt erstmal die Größe des Wohnraums eine entscheidende Rolle, denn keine Katze wird glücklich, auch wenn sie zu zweit ist, wenn sie beengt in einer kleinen Wohnung lebt. Katzen brauchen viel Platz, um zu toben und zu spielen, sie brauchen Ihre Artgenossen um Glücklich zu werden und auch später, wenn sie groß sind, die Freiheit rauszudürfen! Egal wie sehr wir uns Menschen Mühe geben, wir sind am Ende keine Katzen und können auch die Artgenossen nicht ersetzten. Allein die Kommunikation der Katzen untereinander ist und bleibt für uns Menschen ein Mysterium. Wir können zwar viel nach Ahmen, aber mehr als Spielerei ist das auch nicht. Was anderes wäre es bei einer 6 Monate alten Katze, die schon den Freigang genießen kann und so durch ihre Freiheit immer im Kontakt mit ihren Artgenossen kommt. Kurzum: es hat immer etwas mit dem alter der Katze zu tun, aber Achtung: Tierliebe hat auch keinen Sinn wenn ich zu viele Katzen auf beengten Raum habe! Aber keine Angst, du findest schnell heraus, ob sich deine Katze in deinem Zuhause wohlfühlt oder einsam ist.
die richtige Ernährung
Kaum das Thema im Internet gesucht und ein paar Artikel gelesen, kommt es einem sehr schnell sehr kompliziert vor. Daher erklären wir es gerne mal auf den Punkt gebracht. Ganz gleich ob Nass oder Trockenfutter, die Regel heißt „mehr als 60% Fleischanteil. Das bedeutet genau: wenn du die Packung umdrehst und dort zum Beispiel steht: 20% Rind, 40% Huhn und du zählst beides zusammen, dann hast du schon deine 60% Fleischanteil. Bitte nicht verwechseln mit tierischen Nebenerzeugnissen (die sind immer mit drin, zählen aber nicht als Fleischanteil). Futter das mehr als 60 % Fleischanteil hat, benötigt keine Füllstoffe wie Getreide oder Zucker, es ist einfach schon mit Fleisch gefüllt, daher musst du dir um den Rest keine Sorgen mehr machen. Klar gibt es kleine Unterschiede der Marken, doch man kann sich auch dumm und dämlich zahlen. Wir haben aber noch eine andere Methode, die wir dir gerne ans Herz legen würden. Hast du schonmal von „Barf“ gehört? Das ist nichts anderes als zum Beispiel pures zerhacktes Rinderherz in tiefgefrorener Form. Wir vermischen dieses gerne mit normalen Katzenfutter und schaffen so eine sehr natürliche Futterform. Am besten ist aber immer noch wenn du deine Katze ab dem 6 Monate einfach Freigang schenkst und sie so sich selber ihre Vögel und Mäuse fangen kann, die Natur bleibt immer einen Schritt voraus.
Weil wir oft gefragt werden: Wir beziehen unser Futter von Animonda Carny und Royal Canin.
Warum Milch allein nicht reicht
Viele mutige Menschen entscheiden sich, ein gefundenes neugeborenes Katzenbaby selbst großzuziehen. Mitten in der Nacht werden wir angerufen, verzweifelt auf der Suche nach Milch, Werkzeug und Antworten. Und genau hier müssen wir etwas klar sagen: Die beste Milch bringt nichts, wenn die Körpertemperatur nicht stimmt. Neugeborene Katzenbabys können ihre Körpertemperatur nicht selbst regulieren. Sinkt diese unter 35 Grad, spricht man bereits von einer Unterkühlung (Hypothermie). Der Verdauungsprozess verlangsamt sich oder kommt ganz zum Stillstand. Sinkt die Temperatur sogar unter 32 Grad, hört der Saugreflex vollständig auf. Das bedeutet: Ein kaltes Baby kann keine Milch verwerten. Füttern in diesem Zustand kann lebensgefährlich sein. In den ersten zwei Lebenswochen muss die Körpertemperatur stabil zwischen 36 und 38 Grad gehalten werden. Ab der dritten Woche steigt die ideale Temperatur auf 38 bis 39 Grad. Erst dann kann der Körper Milch aufnehmen, verdauen und daraus Energie gewinnen. Hilfsmittel wie Wärmedecken sind erlaubt und sinnvoll. Als Erste Hilfe hat sich bei uns auch ein einfacher Trick bewährt: ein mit warmem Wasser gefüllter Silikonhandschuh, der vorsichtig auf das Baby gelegt wird. In der Natur bilden neugeborene Kitten einen engen Haufen, wenn die Mama nicht da ist. Der Handschuh imitiert nicht nur die Wärme, sondern auch das Gewicht und den Körperkontakt, etwas, das auch seelisch stabilisiert. Ein wichtiger Hinweis zur Temperaturkontrolle: Bitte kommt nicht auf die Idee, ein normales Menschen Fieberthermometer in den Mund oder den After eines neugeborenen Katzenbabys zu stecken. Die genaue Messung der Körperkerntemperatur gehört ausschließlich in tierärztliche Hände. Für die erste Einschätzung reicht etwas viel Einfacheres und Sicheres. Ein Mensch hat eine Körperkerntemperatur von etwa 37 Grad, die Haut selbst liegt bei ungefähr 32 bis 34 Grad. Hält man ein Katzenbaby mit nacktem Bauch an die eigene Haut (eigener Bauch), lässt sich sehr gut abschätzen, ob es zu kalt ist. Fühlt sich das Baby deutlich kühler an als die eigene Haut, liegt eine Unterkühlung vor. Erst wenn die Temperatur stimmt, darf gefüttert werden. Alles andere ist gut gemeint, aber gefährlich.
Füttern mit Milch ist mehr als satt machen
Wir haben viele Menschen kennengelernt, die ein neugeborenes Katzenbaby mit der Flasche großziehen wollen. Und ja, das ist möglich. Aber es ist weit mehr als nur Milch geben. Babys von der Geburt bis zum 14. Tag müssen alle zwei Stunden, Tag und Nacht, gefüttert werden. Bewährt hat sich eine Einmalspritze mit 1–2 ml, da sie eine kontrollierte, tröpfchenweise Gabe ermöglicht. Zu viel Flüssigkeit auf einmal kann in die Luftröhre gelangen, das Baby kann ersticken. Vom 15. bis zum 25. Tag erfolgt die Fütterung alle drei Stunden. Vom 26. Tag bis zur fünften Woche alle vier Stunden. Nachts zwischen 0:00 und 6:00 Uhr ist dann keine Fütterung mehr nötig. Ab der fünften Woche wird die Mutterersatzmilch langsam mit hochwertigem Nassfutter gemischt, bis das Baby selbstständig frisst. Ein entscheidender Punkt, der oft unterschätzt wird, ist die tägliche Gewichtskontrolle. Jedes Katzenbaby muss täglich zunehmen, egal wie viel Urin oder Kot es abgesetzt hat. Bleibt das Gewicht stehen oder sinkt es, stimmt etwas nicht. Eine einfache Küchenwaage, die auf 1 Gramm genau misst, reicht völlig aus. Das Wiegen ist kein Kontrollzwang, sondern Überlebenshilfe. Ein sehr unterschätztes Risiko bei der Handaufzucht ist das sogenannte Verschlucken. Gelangt Milch in die Luftröhre und damit in die Lunge, spricht man von Aspiration. Das Gefährliche daran ist: Das Baby stirbt oft nicht sofort. Manche Kitten wirken nach einer falschen Fütterung zunächst ruhig oder sogar entspannter. Stunden später kann es zu Atemnot, rasselnden Geräuschen oder völliger Teilnahmslosigkeit kommen. In vielen Fällen kommt dann jede Hilfe zu spät. Deshalb gilt: Milch immer tröpfchenweise, niemals unter Druck geben. Das Baby darf nicht auf dem Rücken liegen, sondern in einer natürlichen Bauchlage. Sobald das Kitten hustet, Milch aus der Nase kommt oder es plötzlich still wird, muss die Fütterung sofort abgebrochen werden. Nach jeder Fütterung sollte das Baby beobachtet werden. Veränderungen in der Atmung, ungewöhnliche Ruhe oder ein kaltes Gefühl können Warnzeichen sein. Im Zweifel gilt immer: lieber einmal zu viel reagieren als einmal zu wenig. Bitte habt keine Angst, Hilfe anzunehmen. Es ist keine Schwäche zu sagen, dass man etwas nicht weiß oder dass etwas nicht funktioniert. Dafür sind wir da. Wir beraten, erklären und helfen, telefonisch oder vor Ort. Wir nutzen Mutterersatzmilch von Royal Canin.
Wie man eine Katze stubenrein bekommt
Gerne würden wir uns selber auf die Schulter klopfen das bisher alle Kitten, die je bei uns waren, stubenrein geworden sind. Doch es ist nicht unser verdienst. Katzen sind sehr reinliche Tiere und suchen instinktiv etwas zu graben, um dort ihr Geschäft zu hinterlegen. Dabei sind sie sehr vielfältig, von Blumen Kübel mit Erde, zur Lego Kiste mit Legosteinen bis hin zu unseren Katzenklo ist alles dabei. Da wir den Katzen Babys nur den Klassiker mit dem Katzenklo und Katzenstreu anbieten, lernen sie direkt darauf zu gehen. Doch Achtung! Wenn das Katzenklo nicht sauber gemacht wurde, dann ekelt sich die Katze genauso wie wir das tun und benutzt es nicht mehr, aus Verzweiflung macht sie dann neben das Katzenklo. Auch wenn sich eine Katze nicht wohl fühlt, egal ob die Umgebung zu schmutzig ist, zu viele Katzen auf engsten Raum vorhanden sind oder aber die Besitzer zu grob mit ihnen umgehen oder sie schlichtweg krank ist (zum Beispiel schmerzen hat oder Durchfall) äußert sie das in dem sie in die Ecke macht. Kurzum, eine Katze, die nicht aufs Katzenklo geht, fühlt sich nicht wohl, Bitte schimpf und bestraf deine Katze nicht, wenn mal was daneben geht, da hilft es Nachforschungen zu betreiben was da genau los ist. Einmal die Ursache eliminiert, geht auch die Katze wieder aufs Klo! Wir nutzen übrigens Bentonit Haltiges Katzenstreu, das man beim Discounter bekommt.

